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Andros
Die nördlichste Kykladeninsel Andros ist zugleich die zweitgrößte der Kykladen. Diese Insel, bis jetzt kaum noch vom Tourismus geprägt, hat gegenüber den anderen Kykladeninseln den Vorteil, dass sie wegen des vielen Wassers üppiges Grün hat. Andros wird auf der Westseite von einem Gebirge durchzogen, in dessen östliche Abhänge reich mit Fruchtbäumen und Weinreben bedeckte Täler eingeschnitten sind, und erzeugt besonders Seide, Wein, Oliven, Limonen etc.; auch die Vieh-, namentlich die Schafzucht und die Vogeljagd sind wichtig. In ganz Griechenland kann man das Mineralwasser der Sarisa-Quelle von Andros kaufen. Außerdem gedeihen auf der Insel Ölbäume, Kiefern und Obstbäume. In den Tälern trifft man auf Dörfer, die im Grün beinahe verschwinden.Hauptort ist das gleichnamige Andros, malerisch gelegen auf einer schmalen Landzunge an der Ostküste der Insel mit der Ruine einer venezianischen Befestigung, einem Marinemuseum, einem archäologischen Museum und mit dem Museum Moderner Kunst. Bei Chora liegen die Srände Nimborio, Paraporti und Jalia. Von dem an der Westküste liegenden Hafenort Gavrion besteht eine regelmäßige Fährverbindung zum Festland (Rafina) und zu den anderen Kykladeninseln. Andros besitzt traumhafte Sandstrände und herrlich klares Wasser, daneben beeindruckt die Insel mit vergangener Größe, ersichtlich hauptsächlich an der Architektur.
Andros ist für Touristen ideal, die gerne wandern, Mietwagen gibt es nur wenige und die Busverbindungen können den Besuchern nicht gerecht werden.Der Hauptort Andros oder Chora liegt auf einem Kap zwischen zwei Sandstränden, an Sehenswürdigkeiten findet man:
- die Ruine einer venezianischen Befestigung
- das Marinemuseum
- das archäologische Museum und
- das Museum Moderner Kunst.
Foto: Andres Archway/Flickr.com
Grafik: www.sommerhitz.at
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