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Patmos
Patmos, am Nordwestrand des Dodekanes zwischen Ikaria und Leros gelegen, ist das "Jerusalem der Ägäis" - eine heilige Insel. Der Evangelist Johannes hatte hier seine Vision der Apokalypse, die Grundlage für das letzte Buch im Neuen Testament. 1088 erbaute der Hl. Christodoulos das Johannes-Kloster an einer Stelle, an der ein Tempel der Artemis gestanden hatte. Dieses Kloster bestimmte ab diesem Zeitpunkt die Geschicke der Insel.Die Insel wird gerne von Künstlern aus aller Welt besucht und so manche haben Patmos gar zu ihrer Wahlheimat gemacht. Eine kleine, aber feine Auswahl an Musikbars, Restaurants, Cafés und Strandbars sorgen für Unterhaltung in stilvoller Atmosphäre.
Mit ihren stufenreichen Gassen und den weißen Häusern mit flachen Dächern wirkt Patmos eigentlich wie eine Kykladeninsel. Die kahle Insel mit den schönen Buchten, die auf 34 Quadratkilometern von ungefähr 3000 Menschen bewohnt wird, hat so gut wie kein eigenes Wasser. Dieses muss mit Schiffen herangeschafft und in Zisternen gesammelt werden.
Chora: Ein einfach eindrucksvoller Anblick! Das gewaltige Kloster Agios Ioannis auf der Spitze eines Hügels und die schneeweißen Häuser rundherum.
Skala ist touristisch stark entwickelt, ist es doch der einzige Hafen von Patmos und erster Anlaufpunkt aller Besucher. Einerseits fröhlich und pulsierend, andererseits von noblem Charme und stilvoller Eleganz. Der Ort befindet sich etwa in der Mitte der Insel an einer schmalen Landzunge, die die Insel scheinbar in zwei Hälften teilt. Am Hafen von Patmos legen regelmäßig Fährschiffe und Ausflugsboote an, aber auch die Yachten der Reichen und Schönen oder Kreuzfahrtschiffe, die in Patmos Halt machen.
Foto und Grafik: www.sommerhitz.at
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